Sprachförderndes Verhalten

Wie können Eltern die Sprachentwicklung ihres Kindes positiv beeinflussen?

Sprachförderndes Verhalten

  • Nicht das Fernsehen oder der Computer sind schädlich, sondern der Umgang damit. Begrenzen Sie daher für Ihr Kind die Zeit vorm Fernseher und sprechen Sie über Fernsehsendungen und Computerspiele.
  • Seien Sie ein gutes Sprachvorbild, d.h. gebrauchen Sie Sprache in allen Formen (Bilderbücher, Fingerspiele, Abzählreime, Singen, …)
  • Beziehen Sie Ihr Kind in die täglichen Handlungen mit ein und begleiten Sie dieses Handeln sprachlich.
  • Verwenden Sie einfache, dem Entwicklungsstand des Kindes angemessene Sätze - jedes Ding hat einen Namen.
  • Wecken Sie die natürliche Nachahmungsfreude Ihres Kindes. Versuchen Sie selber Geräusche Ihrer Umgebung zu imitieren.
  • Fordern Sie Ihr Kind nicht zum Sprechen auf, Sprechen soll Spaß machen und nicht auf Druck erfolgen. Führen Sie Gespräche, bei denen Ihr Kind mitreden kann.
  • Hören Sie auf das was Ihr Kind sagt, nicht auf das wie es etwas sagt.
  • Zuhören – Sie müssen Ihrem Kind nicht ständig Lebensweisheiten vermitteln.
  • Schicken Sie Ihr Kind in den Kindergarten.
  • Tauchen Sie ein in das freie Rollenspiel.
  • Korrigieren Sie Ihr Kind nicht, sondern geben Sie Ihm positives „corrective feedback“. Kind: "Da fliegt ein Meddalin!" Mutter: "Ja genau, ein Schmetterling."
  • Fordern Sie Ihr Kind nicht auf langsam, deutlich oder konzentriert zu sprechen. Das Kind spricht so, wie es in dieser Situation in der Lage ist zu sprechen. Wenn Sie bei diesem Gespräch etwas nicht verstehen, sagen Sie das ruhig.
  • Unterbrechen Sie Ihr Kind nicht und halten Sie Augenkontakt.
  • Verwenden Sie keine Babysprache.
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht nachsprechen, dies kann Sprechangst erzeugen.
  • Zuwendung ist wichtiger als teures Sprachspielzeug.
  • Spielen Sie mit Ihrem Kind, statt zu üben.


Die beste Sprachförderung ist eine gute Beziehung zu Ihrem Kind.